Donnerstag, 16. März 2017

BIldfund: Heilige Familie und Kornmessersiedlung

Ab und zu komme ich in die Verlegenheit etwas in meinem noch nicht perfekt strukturierten Bildarchiv finden zu müssen. Neulich also suchte ich wieder einmal etwas länger und blieb bei diesem Bild hängen.

Blick auf Heilige Familie, Berlin-Lichterfelde
Foto: K. Manthey, 2014
Mitten in der 1959 errichteten Bürgermeister-Kornmesser-Siedlung in Lichterfelde erhält man diese Ansicht von Heilige Familie von Christoph Hehl. Einer historistischen Kirche die zwischen 1902 und 1904 errichtet wurde und selbst ein wunderbares Bauensemble ist. Dabei stellt die Wohnsiedlung im Vordergrund dazu, als Zeugnis der Nachkriegsmoderne, einen Kontrast dar. Der Architekt der Siedlung Felix Halbach hat verschiedene Projekte realisiert. Dabei ist die Kapelle in Konradshöhe ein expressionistisches Kleinod.

Externer Link zu Felix Halbach (Berliner Morgenpost)

Mittwoch, 8. März 2017

Vortragsankündigung III-2017: Katholischer Kirchen(auf)bau in Berlin, 10.3.

Liebe Leser,
am kommenden Freitag trage ich in der Pfarrgemeinde in Berlin-Buch vor.
Nach der Bistumsmesse um 18:30 beginnt im Pfarrsaal gegen 19 Uhr der Vortrag:

Katholischen Kirchen(auf)bau in Berlin ab 1850 
Herzliche Einladung zum 10. März 2017 gegen 19 Uhr!

St. Matthias auf dem Winterfeldtplatz in Schöneberg, von Engelbert Seibertz, 1895
Q: PfAR St. Matthias


Hier die Anfahrtsinformationen und weiteres:
http://www.katholische-kirche-berlin-buch.de/

Samstag, 4. März 2017

4. März 1914: Todestag von Georg Kard. Kopp

Heute vor 103 Jahren starb der Breslauer Fürstbischof Kardinal Kopp, ein Förderer des katholischen Kirchenbauwesens in Berlin. Folgende Bildreihe zeigt mehr als man denkt, sie entstand zur Weihe von St. Elisabeth in Berlin-Schöneberg, 1911.


Der Kardinal wartet vor der Kirche nach der Weihe, mitten auf der roten Insel, nur auf wen....

Freitag, 3. März 2017

2. bis 3 März 1943: Bombennacht von St. Hedwig

Q: PfAR St. Antonius, Berlin-Friedrichhain, o. Sign.


In der Nacht zum 3. März wurde während eines Bombardements die Holzkuppelkonstruktion der
St. Hedwigs-Kathedrale von einer Brandbombe durchschlagen. Da stundenlang die Feuerwehr nicht kam, brannte die erst 1932 fertig umgebaute Bischofskirche des jungen Bistums ab.
Allein die Beräumung der Kirche und Neuerrichtung der Kuppel waren ein ungeheurer Kraftakt für die nun im Ostteil der Stadt liegende Gemeinde und Diözesanen. Deutschlandweit wurde in den 1950er gesammelt (intern) um die Kirche auch Innen erneut auszustatten. Bis heute ist die Gestaltung von Hans Schwippert (intern) gut nachvollziehbar. 1963 konnte die Kathedrale wieder geweiht werden.  Dieses Bild ist das einzige mir bisher bekannte Foto, der Nacht.

Eine Auswahl weiterer Bilder von St. Hedwig (alles interne Verweise):

Innenansicht 1936

Zerstörte Kathedrale bei Tag

Innenaufnahme vor 1980

Mittwoch, 1. März 2017

Vortragsankündigung II: Kirchenführung St. Albertus Magnus, Berlin-Halensee, 8.3.2017

Weiter geht es mit den Kirchenführung. Doch aufgrund des Aschermittwochs und des damit verbundenen Intensivprogramms fällt die Präsentation einer Kirche dieses Mal auf den zweiten Monatsmittwoch.
Daher ergeht nun eine Woche im Voraus die Einladung an Sie und euch zur Kirchenführung nach Charlottenburg zu kommen,

am 8. März 2017 um 18 Uhr in der Nestorstraße 10, 10709 Berlin,

zeige ich einmal richtige Nachkriegsmoderne mit der 1959-1962 von Alfons Leitl (1909-1975) erbauten St. Albertus Magnus-Kirche.

Albertus Magnus, 1962 konsekriert
Q: WikiCommons, Foto: Bodo Kubrak



Link zur Veranstaltungsseite der Akademie (extern)
Link zum Jahresprogramm als PDF (extern)
Link zu den bisher erschienenen Kirchenkarten (kostenlos bestellbar / extern)

Sonntag, 26. Februar 2017

Heilig Kreuz Frankfurt - Bildfund

Beim digitalen Durchstöbern alter Architekturzeitschriften habe ich einen wunderbaren Beleg vom künstlerischen Architektenselbstverständnis als einen Gesamtkünstler finden können.
Engelbert Seibertz (1856-1929) gestaltete zumindest bei seiner 1897–1899 errichteten Katholischen Kirche zum Heiligen Kreuz den Hochaltar in Frankfurt, wie dieser Fund belegt. Der nahezu perfekt gotische Aufbau ist ein besonderes Kennzeichen des Historisten. Auch das der Entwurf erst 9 Jahre später vorgestellt wird, verweist auf die typische Situation im Diasporakirchenbau. Hier musste die Ausstattung nach dem Bau der Kirche meist vor allem durch die Gemeinde finanziert und besorgt werden. Es ist also durchaus möglich, dass es gar nicht zu einer Umsetzung gekommen ist, ich bleibe dran...
Q: BAW 1908.8, S. 412, Abb. 563