Freitag, 31. August 2012

Nachtrag zur Postkarte vom Blog zum 13.8.2012

Am 13.8. habe ich eine Postkarte von Bischof Schreiber gepostet.
http://konstantinmanthey.blogspot.de/2012/08/fundstuck-anlasslich-des-82-jubilaums.html

Wie ich heute erfuhr war die in der Karte beschriebene Autofahrt des Bischofs durch Berlin-Buch Anlass für die Bucher Katholiken, dem Ordinarius ein Schreiben mit der dringenden Bitte um einen Kirchenbau zu überreichen. Die Gemeinde existierte seit dem 1.5.1933 und ab 1.1.1936 als Kuratie (Danke Herrn Michael Manthey, für die Weitergabe dieser Anekdote). Der Grundstein für die Kirche wurde am 16.9.1934 gelegt. Der Architekt war Josef Weber, ursprünglich war ein Turm geplant, der nie gebaut wurde. Die feierliche Einweihung durch Domkapitular Dr. Strehler erfolgte dann am 30.6.1935.

Katholische Pfarrkirche Mater dolorosa, Berlin-Buch, Damals: Schönower Str. 96, heute: Röbellweg 59-61.
(genaue Zeit unbekannt, nach 1954 und vor 1975)  Q: Pfarrarchiv, Mater dolorosa
(erneuert: 30.12.2014)

Errichtung des Bistums Berlin

Heute vor 82 Jahren (31.8.1930) wurde die Errichtung des Bistums Berlin vom 13.8.1930 durch den Apostolischen Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa (1865-1959) vollzogen.

Freitag, 24. August 2012

Arbeitswoche

Die Zeit in Bonn-Mehlem ist bald zu Ende. Doch heute Vormittag habe ich eine tabellarische Übersicht zu Leben und Werk von Carl Kühn erstellt, die sich sehen lassen kann. So langsam werden die schwarzen Flecken in seinem Leben weniger.

Hier noch ein link zum Haus, wo ich noch bin.

http://www.cusanushaus-mehlem.de/

Dienstag, 21. August 2012

VATER Carl Friedrich Kühn GEFUNDEN

Korrektur: Der Vater heißt Carl Eduard, siehe:
http://konstantinmanthey.blogspot.de/2013/03/neuer-fund-und-korrektur.html

Heute habe ich in Köln viele Hinweise zu Carl Kühns Vater entdeckt. Kühn sen. war um 1870 als (Bau-)Zeichner bei der Dombauhütte beschäftigt. Dort liegt sogar ein Skizzenbuch von ihm mit Aufmaßskizzen zum Kölner Dom. Carl Friedrich Kühn wird in der Geburtsurkunde seines Sohnes als Architekt geführt. Das passt zusammen, denn nicht selten arbeiteten junge Architekten als Bauzeichner. Hier sogar an dem Bauprojekt des 19. Jahrhunderts, dem Kölner Dom (Vielen Dank an Herrn Deml vom Dombauarchiv!). Auch ein Eintrag in der "Stammrolle der Steinmetzen" weist ihn als Mitglied der Dombauhütte aus*. Dort war er von März 1868 bis Februar 1873 tätig. Wenn ich die dazugeschriebene Bemerkung richtig interpretiere ist er mit Würdigung gegangen.

Die Bezeichnung Architekt kann also auch auf eine Selbständigkeit hindeuten, denn Carl Kühn jun. wurde zwei Monate nach dem Ausscheiden aus der Bauhütte geboren. Später beim Hochzeitseintrag des Sohnes von 1925 finden wir den alten Kühn in Düsseldorf.

Im Düsseldorfer Adressbuch wiederum taucht schon 1889 ein Carl Kühn auf, hier gibt es keine Berufsangabe, er war zu diesem Zeitpunkt ca. 44 Jahre. Doch im Adressbuch findet sich ein Geburtsname:

Meckel, der Mädchenname seiner Frau.

Liebe Leser, es ist verwirrend und bleibt spannend!

Signatur auf der Deckelinnenseite eines Skizzenbuchs von 1870
Q: Dombauhütte Köln/ Dombauarchiv, Signatur: AB 184
(vergrößert und erneuert: 30.12.2014)




*Kühn sen. taucht mit seiner Unterschrift unter vielen, mit dem Dombau im zusammenhangstehenden Signaturen als Gestaltung der Buchdeckelinnenseiten, des Mammutwerks von Thomas Schumacher von 1993 auf. Welches sich mit dem Dombau im 19. Jahrhundert beschäftigt und Grossbaustelle Kölner Dom - Technik des 19. Jahrhunderts bei der Vollendung einer gotischen Kathedrale, heißt.

Arbeitswoche

Erarbeite momentan eine ausführlichere Biografie mit den bisher zur Verfügung stehenden Daten. Die Konzentration auf die Arbeit bringt sichtbar Fortschritte. Heute geht es nach Köln in das Historische Archiv des Erzbistums Köln. Dort hoffe ich weiteres zum Vater von Carl Kühn heraus zu finden.

Samstag, 18. August 2012

Arbeitswoche

Eine Woche im Cusanus-Haus steht bevor. Dort wird weiter recherchiert und geschrieben. Dann lassen sich vielleicht auch die Familienverhältnisse erhellen.

Stammbaum Carl Kühn, wichtig sind die Beziehungen zu  Dombaumeister Meckel und
die daraus resultierende Verwandtschaft zu Statz
(mit größerer Auflösung wieder eingestellt: 30.12.2014) 

Montag, 13. August 2012

Fundstück anlässlich des 82. Jubiläums der Bistumsgründung

Hier ein Fundstück aus dem Gemeindearchiv der Pfarrei Mater dolorosa Berlin-Buch,
zu der die Kirche St. Johannes Evangelist in Französisch-Buchholz zählt.



Vorder- und Rückseite einer Postkarte vom 22.5.1931,
sie befindet sich im Pfarrarchiv Mater dolorosa Berlin-Buch
(erneut eingestellt: 30.12.2014) 



Zu sehen eine Postkarte des ersten Bischofs von Berlin: Christian Schreiber (1872-1933).
Es scheint so als gab es bereits damals "Sammelkarten".

82. Jahrestages der Gründung des Bistums Berlin

Dem Hinweis eines guten Freundes ist es zu verdanken, dass dieses Jubiläum hier Platz findet:
Denn heute ist das (Erz-)Bistum Berlin 82 Jahre alt.

Am 13. August 1930 wird Christian Schreiber (1872-1933) der erste Bischof von Berlin vormals war er der Gründungs-Bischof des 1921 (wieder-)errichteten Bistums Dresden-Meißen (heute Suffraganbistum der 1994 erhobenen Metropolie Berlin).
Der fürstbischöfliche Delegat Weihbischof Josef Deitmer (*1865) verstirbt bereits im Januar 1929.

Für Carl Kühn der vermutlich seit 1926 Delegaturbaurat war, folgt nun die Berufung zum Diözesanbaurat.

Karte des Bistums Berlin von 1939, in: St.-Petrus-Kalender 1940, S. 33;
Q:  http://www.dioezesanarchiv-berlin.de/ (Zugriff: 13.8.2012).
(neueingestellt am 30.12.2014)






Auch jährt sich an diesem Tag der 51. Jahrestag des Mauerbaus, dieser Termin hat zwar nichts mit dem Kernthema dieses Blogs zu tun, doch die Freude über fast 23 Jahre Mauerfall bleibt groß! 

Denn: "DEUS SEMPER MAIOR" und "NOS SUMUS TESTES" ;-)

Freitag, 10. August 2012

Aber wer ist dieser Kühn?


Carl Kühn, der bisher als Traditionalist oder Historist gilt, hat selber mehr als 35 Kirchen, Notkirchen und Kapellen errichtet. Er arbeitete nachweislich seit 1906 zusammen mit Christoph Hehl. Dieser hatte die Professur für mittelalterliche Baukunst an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg inne. Als erster eigenständiger Bau von Carl Kühn gilt die zusammen mit Hehl entworfene Mater Dolorosa-Kirche in Berlin-Lankwitz. Er betreute dieses Projekt bereits seit der Entwurfsphase bis zur Fertigstellung, 1911. Ab Oktober 1926 war Kühn zum Baurat der Fürstbischöflichen Delegatur in Berlin bestellt worden. In dieser Funktion leitete er diverse Bauprojekte in katholischem Auftrag. Im Zuge der Bistumsgründung (1930) wurde Carl Kühn zum Diözesanbaurat ernannt. In seiner Funktion als Kirchlicher Baurat hat er als Vertreter des bischöflichen Bauamtes zahlreiche oder alle Bauentwürfe gekannt und geprüft. Allein in den Jahren 1933 bis 1937 sind acht Kirchen von Carl Kühn selbst bekannt. 

Wo Carl Kühn lernte und wo er sich überall aufhielt ist bisher nicht bekannt.

Donnerstag, 9. August 2012

Carl Kühns Steinmetzzeichen

Steinmetzzeichen von Carl Kühn an der Empore der St. Elisabeth Kirche
in Königs Wusterhausen, erst nach der Restaurierung 2008 wieder gut sichtbar.
Foto: K. Manthey, 2012
(erneut eingestellt: 30.12.2014)


Denke gerade über das Steinmetzzeichen von Kühn nach, welches ich erstmals in der 1937 eingeweihten St. Elisabeth Kirche in Königs Wusterhausen fand (s.u.). Es könnte eine große Hilfe für die Antwort auf die Frage nach seiner Ausbildung sein. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es sich um eine Mode handelt (vgl. Wikiartikel s.u.) oder es den Rückschluss zulässt, dass er einmal Steinmetz lernte. Das würde wiederum auf eine Dombauhütte hinweisen, vielleicht die des Onkels Max Meckel in Freiburg? Immerhin hatte sein Cousin Carl Anton Meckel, der bei seinem Vater lernte auch ein eigenes Zeichen.


http://de.wikipedia.org/wiki/St._Elisabeth_(K%C3%B6nigs_Wusterhausen)
(gesichtet: 9.8., 16:30 Uhr)

http://de.wikipedia.org/wiki/Steinmetzzeichen
(gesichtet: 9.8.2012, 14 Uhr)



Dienstag, 7. August 2012

Willkommen

Habe heute den Blog etwas weiter gepostet. Allen Mitlesern ein herzlich Willkommen.
In Sachen Kühn sortiere ich fleißig das gesammelte Material - es gibt viel zu tun!

Sonntag, 5. August 2012

Vorträge 2

VORTRAGSANKÜNDIGUNGEN

Sonnabend, 1.9.2012, 13:30 Uhr

„Carl Kühn Miterbauer des Bistums Berlin“
Kurzvortrag zu Kühn im Rahmen des Festtages zum 5jährigen Bestehen des Kathedralforums St. Hedwig

http://www.hedwigs-kathedrale.de/news/5-jahre-kathedralforum


Mittwoch, 12.9.2012, 19 Uhr:

Ausstattung und Umgestaltung Katholischer Kirchen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in West-Berlin und der DDR

Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hedwigskirchgasse 3, Tagungsraum, Parterre

http://www.hedwigs-kathedrale.de/sites/hedwigs-kathedrale.de/files/Kathedralforum_2012_07-12.pdf


Freitag, 21.9.2012, 15:45 Uhr

Ausstattung und Umgestaltung Katholischer Kirchen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil
in West-Berlin und der DDR

Teil der 3. Sektion: „Das Konzil vor Ort I: Nachkonziliare Baugeschichte“ von

„Vor Ort und weltweit: 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil“ -
Ein interdisziplinärer Workshop für Nachwuchswissenschaftler

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt

http://www.kaththeol.uni-frankfurt.de/kg/forschung/symposium/index.html


Dienstag, 16.10.2012, 19:30 Uhr

Carl Kühn (1873-1942) – Baumeister des Bistums Berlin

Vortrag beim Diözesangeschichtsverein des Erzbistums Berlin.

Pfarrsaal der Gemeinde Hl. Familie in Berlin– Prenzlauer Berg,
Wichertstraße 22 (Nähe S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee)

http://www.erzbistumberlin.de/kultur/dioezesangeschichtsverein/

Sonnabend, 10.11.2012, 10:15 Uhr

Kirchenbau im Bistum Berlin zwischen 1933 und 1939. Betrachtungen zur Architektur und Ausstattung von Kirchen unter besonderer Berücksichtigung des Wirkens von Diözesanbaurat Carl Kühn (1873-1942)

Vortrag im Rahmen der Tagung:
Kunst und Kirche im Nationalsozialismus
am:
Institut für Kunst- und Baugeschichte
Fachgebiet Kunstgeschichte Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Tagungsort:
Institut für Kunstgeschichte
Universität Karlsruhe (TH)
Architekturgebäude, Hörsaal Egon Eiermann
Englerstraße 7 , 76128 Karlsruhe


WEITERE INFOS FOLGEN, ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!!!

Vorträge 1

Im Rahmen der Festwoche zum 75. Kirchweihjubiläum der St. Elisabeth-Kirche in Königs Wusterhausen habe ich am 1.8. ein Co-Referat zu Carl Kühn gehalten. Die Resonanz war gut und für mich kamen weitere gute Impulse dazu. Vielen Dank an alle Zuhörer.http://www.erzbistumberlin.de/medien/pressestelle/aktuelle-pressemeldungen/pressemeldung/datum/2012/07/25/75-jahre-kirche-st-elisabeth-in-koenigs-wusterhausen/

Sonntagszeitung

Zu diesem Sonntag ist in der Katholischen Sonntagszeitung für das Erzbistum Berlin untenstehendes Bild und ein Artikel über Carl Kühn erschienen,

Grundsteinlegung St. Johannes Evangelist Berlin Französisch Buchholz, 1937
Der Herr ganz rechts unten ist vermutlich Carl Kühn
Q: Pfarrarchiv St. Johannes Evangelist
(wieder eingestellt: 30.12.2014)


 von dem hoffe ich, dass sich Leser melden und weitere Tipps zur Recherche geben können. Bisher waren schon zwei Anregungen dabei. Ob es einen großen Fang gibt?

Freitag, 3. August 2012

Hier entsteht ein Blog über meine verschiedenen Arbeiten und Projekte im Bereich Kunstgeschichte