Mittwoch, 31. Oktober 2012

Arbeitsbericht, 31.10.2012

Habe heute noch einmal in Kühns langjähriger Heimatpfarrei recherchiert.
Einige interessante Nebenschauplätze taten sich auf. Doch leider war der gezielt gesuchte Bereich,
die Unterlagen zur Trauung, für den betreffenden Jahrgang nicht vorhanden.

Ich bin aber sehr dankbar für die Hilfe, die ich dort erfahren habe.

Samstag, 27. Oktober 2012

Carl-Kühn-Foto gefunden!

Nach dem Abgleichen verschiedener Bildquellen und Dank dem Hinweis von Herrn Purkart -
dem Chronisten von Heilige Familie, Berlin-Prenzlauer Berg - kann festgehalten werden:
Der Herr mit dem Bauplan ist Carl Kühn. Die Pose der Herren, die klar inszeniert ist, zeugt von einem traditionellen Bildaufbau und vielleicht auch von der Wichtigkeit dieses Bauprojektes.
War ein Fotograf bestellt worden?

Q: Pfarrarchiv  Heilige Familie, Berlin-Prenzlauer Berg,
(neu: 30.12.2014)

Montag, 22. Oktober 2012

Carl Kühn und Clemens Holzmeister

Bei der Nachbearbeitung der Hinweise zu meinem Vortrag sind mir Skizzen von Carl Kühn zu einer
St. Adalbertkirche in Berlin Mitte wieder in die Hände gekommen. Am Vortragsabend hatte ich schon gemutmaßt, dass Holzmeister und Kühn, trotz der intensiven Zusammenarbeit beim Umbau von St. Hedwig 1930-1932, ein gespanntes Verhältnis hatten. Die St. Adalbertkirche wird von Holzmeister 1934 fertiggestellt. Nahm man sich einseitig oder beidseitig diese Konkurrenz übel? Auch für den später von Josef Bachem und Heinrich Horvatin ausgeführten Bau von St. Augustinus soll es Kühnentwürfe gegeben haben. Ihr Verhältnis wird als angespannt verstanden.

War Kühn problematischer im Umgang mit Kollegen als bisher vermutet? Oder neidete man ihm etwas?
Ein weiteres zu erforschendes Feld liegt vor mir....

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Rückschau: Vortrag vom 16.10.2012

Der gestrige Vortrag auf einer Veranstaltung des Diözesangeschichtsvereins erbrachte neben Freude auch neue Erkenntnisse. Auf diesem Weg vielen Dank an alle Zuhörer und Ratgeber. Nun werden diese Tipps bearbeitet.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Vortrag, 16.10. (HEUTE), 19:30 Uhr


Carl Kühn (1873-1942) – Baumeister des Bistums Berlin


Heute habe ich die Gelegenheit mein Thema in größerem Rahmen zu präsentieren in der Reihe
"Kirche auf dem Weg" der Berliner Diözesangeschichtsvereins.

Dort werde ich versuchen einen umfassenden Einblick in meinen Forschungsstand zu geben.
Ich bin guter Dinge Neues zur Architekturforschung über diese Zeit (1911-1938) beizutragen.

Zeit und Ort: 19.30 Uhr, Pfarrsaal der Gemeinde Hl. Familie in Berlin–Prenzlauer Berg,
Wichertstraße 22 (Nähe S- und U-Bahnhof Schönhauser Allee)



http://www.erzbistumberlin.de/erzbistum/home/

und

http://www.erzbistumberlin.de/kultur/dioezesangeschichtsverein/


Erster Spatenstich für Maria Hilf, Altglienicke, 1937;
Der Mann am Spaten ist Carl Kühn. Doch da liegt auch das Problem,
man erkennt nichts (noch keine bessere Qualität dieser Aufnahme gefunden); Q: Sommer 1993.

Hier wird es bereits Besser, der Mann mit der Nr. 1 ist Carl Kühn,
hier beim Spatenstich für Christuskönig, Adlershof, 1928; Q: Sommer 1993.



Weiteres heute Abend um 19:30 Uhr...




Donnerstag, 11. Oktober 2012

Arbeitsbericht: Donnerstag, 11.10.2012

Habe heute bei der Durchsicht alter Amtsblätter einige Dokumente gefunden, die sich mit Baufragen und Kirchenausstattung beschäften. Der Tenor erinnert sehr an die Texte von Carl Kühn. Ein guter Ansatz um Werk und Theorie zusammen zu denken.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

In eigener Sache: Neuer Blog

Seit dem 8.10.2012 habe ich einen neuen Blog - Gedanken und Informationen über Gott und die Welt. Soviel Inhalt muss auf vier Schultern verteilt werden. Lesen lohnt:

http://grossekoepfe.blogspot.de/

75 Jahre St. Johannes Evangelist Buchholz

Am 10.10.1937 wurde die kleine, im Heimatschutzstil gehaltene, katholischen Kirche in der Eddastr. in Berlin-Französisch Buchholz geweiht. Sie gehört zu einer Reihe von Bauten gleichen Typs, die Carl Kühn in in den 1930er Jahren baute. Grund für die Ähnlichkeit von St. Johannes Evangelist in Buchholz zu St. Konrad, Wandlitzsee und St. Konrad in Falkensee und anderen ist der enge Finanzrahmen der Katholiken Berlins. Waren diese zumeist zugewanderte Arbeiter aus Schlesien, die zu dem in die Diaspora kamen.



Aufnahmen von St. Johannes kurz nach der Fertigstellung, Herbst 1937, Q: Pfarrarchiv St. Johannes
(erneuert: 30.12.2014)



Samstag, 6. Oktober 2012

Arbeitsbericht: Freitag, 5.10.2012

In der vergangenen Woche konnte ich einen ersten Einblick in die Unterlagen der Pfarrgemeinde zur
Heiligen Familie nehmen. Diese 1930 gebaute Friedensgedächtniskirche ist einer seiner größten Bauten. Imposant prägt sie bis heute den Kiez rund um den Humannplatz. Auffallend ist auch hier, dass Carl Kühn gewissenhaft arbeitete und der Kostendruck in den vielen Nachrechnungen und Verkleinerungen der Aufträge spürbar wird. Wie sich die Zusammenarbeit mit den anderen Künstlern, wie z.B. dem Glasmaler Carl Busch oder Josef Dorls gestaltete ist noch genauer zu beleuchten. Hatte Kühn doch selber 1918 postuliert, dass der Architekt die Oberhand in Ausstattungsfragen behalten müsse denn:
"Nur so wird endlich einmal die unkünstlerische Ausstattung auszurotten sein, mit der fabrikartige Geschäftsbetriebe, sogenannte Kunstanstalten, unsere Monumentalbauten verunstalten."*


*Kühn, Karl (1918): Die neuen katholischen Kirchen in Friedenau und Schöneberg. In: Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehören 38 (71 und 72), S. 350–351. Online verfügbar unter http://opus.kobv.de/zlb/volltexte/2008/5224/pdf/ZBBauverw_1918_071-072.pdf, zuletzt geprüft am 6.10.2012.



Friedensgedächtniskirche zur Heiligen Familie, geweiht am 28.9.1930
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten des Erzbistums Berlin
(neu: 30.12.2014)