Mittwoch, 27. März 2013

Neuer Fund und Korrektur

Dank der tollen Recherche-Arbeit von Norbert Seyer, Königs Wusterhausen, der mich mit seinem genealogischen Wissen und Können unterstützt, kam heraus, dass Carl Anton Kühns Großmutter, Juliana Kühn (geb ca. 1825), evangelische Berlinerin war.
Der Vater von Carl Anton Kühn hieß mit zweitem Namen nicht Friedrich sondern Carl Eduard Kühn
(geb. 1846), dennoch war er wohl wie im August 2012 berichtet an der Dombauhütte in Köln tätig.
Danach scheint er sich in Düsseldorf niedergelassen zu haben.

http://konstantinmanthey.blogspot.de/2012/08/vater-carl-friedrich-kuhn-gefunden.html

Kallies

Auch wenn ich in den Archiven des Bonifatiuswerkes vieles finden konnte, hatte ich bisher kaum Gelegenheit dies zu verarbeiten oder hier zu präsentieren.
Eines der Fundstücke ist ein Umbauprojekt einer Villa in Kallies (Kietz) bei Arnswalde. Dort wurde in den Jahren 1937 und 1938 viel dafür getan den 12 Außenstationen am Rande des Bistums Berlin einen zentralen, würdigen Gottesdienstort zu geben.
Zuerst sollte eine Villa gekauft werden. In deren Räumen sollte ein Kapelle mit 42 Sitz- und ebenso vielen Stehplätzen eingerichtet werden. In einen Nebenraum hätten ca. 40 Menschen dem Gottesdienst ohne Blick zum Altar beiwohnen können.

Auch war der Erwerb des Nachbargrundstückes in Aussicht. Dort hätte eine Kirche gebaut werden können (oder wurde?). Dann wäre die Villa zum Pfarrhaus geworden.

Skizze aus einem Brief von Diözesanbaurat Carl Kühn
an den Generalvorstand des Bonifatiusvereins in Paderborn, November 1937,
 in: Archiv Bonifatiuswerk, Akte Berlin: Kallies


Skizze aus einem Brief von Diözesanbaurat Carl Kühn
an den Generalvorstand des Bonifatiusvereins in Paderborn vom  16.12.1937,
 in: Archiv Bonifatiuswerk, Akte Berlin: Kallies
(beide Abb. erneuert: 30.12.2014)

Freitag, 15. März 2013

Paderborn 2

Vieles habe ich gefunden: Carl Kühn war bis 1941 als Baurat tätig (er starb ja bereits 1942). Es gibt weitere Projekte von Kühn im Bereich des Bistums. Er war beim Bonifatius-Verein bekannt und geschätzt. Und vieles mehr... hoffentlich bald hier.

Außer dem geht es, dank Norbert Seyer, Königs Wusterhausen, in Dingen Herkunftsforschung voran. Vermutlich war die Großmutter aus Berlin und evangelisch.

Dienstag, 12. März 2013

Archivbericht Paderborn 1

Heute bin ich beim Bonifatiuswerk angekommen. Dort lässt man mich dankenswerterweise Archivbestände einsehen. Auffallend ist das große Engagement der Pfarrer in Berlin,
wie dem Sel. Bernhard Lichtenberg oder Pfr. Frank an St. Pius. Mit viel Muße und Aufwand versuchten diese Priester Geld einzuwerben, um die Kirchennot im Berliner Bereich zu lindern. Auch Carl Kühn lief mir schon über den Weg. Was da noch alles kommen mag....

Sonntag, 10. März 2013

Ausstellung reloaded ab 10.3.2013

Heute konnte die Ausstellung:
Katholischer Kirchenbau und Carl Kühn - von St. Norbert bis St. Hildegard 
in der Begegnungsstätte der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie, Wichertstr. 22/23, 10439 Berlin, eröffnet werden. Bis Ende Mai 2013 kann sich dort weiterhin über das Leben und Werk von Carl Kühn informiert werden. Es fehlen nur die Originalexponate.
Garantierte Öffnungszeiten sind nach den Sonntagsgottesdiensten, die um 10:30 Uhr und um 19 Uhr beginnen, sowie nach den Vorträgen des Diözesangeschichtsvereins (19.3., 16.4. und 14.5.), 
jeweils 19:30 Uhr. Sowie sicher auf Anfrage.

Ich freue mich sehr, dass in einem der wichtigsten Kirchenbauten Kühns eine Ausstellung zu ihm zu sehen ist.

Herzlichen Dank an die Unterstützer, genannt seien unter vielen anderen: Bettina Birkner (Kathdralforum St. Hedwig Berlin), Michael Höhle (Pfarrer Heilige Familie, Diözesangeschichtsverein)
und Anne-Luise Kitzerow-Manthey (Ehegattin).


Links: http://www.erzbistumberlin.de/kultur/dioezesangeschichtsverein
und: http://www.heiligefamilie-berlin.de

Samstag, 9. März 2013

Archivarbeit

Momentan steht vieles auf dem Plan. Kleine und große Erkundungen und Erkenntnisse.

Z.B.: Carl Kühn hat als Diözesanbaurat auch den Sportpalast zur Inthronisation des dritten Bischofs Konrad Graf von Preysing, 1935, gestaltet. Vermutlich war dies auch bei den Einführungen der Vorgänger Schreiber und Bares der Fall. Es macht deutlich wie umfangreich Kühn sich eingebracht hat.

Nächste Woche steht ein Besuch im Archiv des Bonifatiuswerkes Paderborn an. Ich bin hoffnungsvoll spannendes zu finden.