Dienstag, 25. Juni 2013

Live aus Paderborn

Bin wieder beim Bonifatiuswerk. Dort findet sich allerhand zur Förderung des Kirchenbaus in der katholischen Diaspora. Auch Carl Kühn taucht erwartungsgemäß auf.
Spannend sind die anderen Architekten, die den Referenzrahmen bilden. Besonders interessant scheint hierbei die Rolle des Gutachters für den damaligen Generalvorstand des Bonifatius-Vereins,
Architekt Max Sonnen. Er schrieb viele Gutachten, machte häufig Reisen und führte Bauprojekte aus.
Dabei ist er oft in Dresden-Meißen zu finden oder im Bereich der nordischen Mission (z.B. Mecklenburg) auch in Mainz hat er gebaut. Für den Bereich Berlin scheint er jedoch nicht mit Kühn u.a. in Konkurrenz getreten zu sein. War Sonnen ein Profiteur seiner direkten Anbindung an die geldgebende Stelle?

Max Sonnen: Entwurf für eine Kirche in Hainichen, Sachsen, Bistum Dresden-Meissen, Ausschnitt, Paderborn 1935,
Q: Archiv Bonifatiuswerk, Mappe Dresden-Meissen, Hainichen
(erneuert: 30.12.2014)

Mittwoch, 19. Juni 2013

Neues Kühn-Projekt gefunden

Momentan bin ich fleißig am suchen und zusammen denken.
Ein Fundstück aus der Zeitschrift "Die Christliche Kunst" von 1925 ist der Verweis auf einen Wettbewerb für die Altarwand in St. Laurentius. Der Gewinner ist Architekt Weber, auf den Plätzen findet sich u.a. Architekt Kühn aus Zehlendorf. Merke: Carl Kühn ist überall ;-)!

Sonntag, 2. Juni 2013

Aufräumen

Heute bin ich endlich einmal zu Wegheften der letzten Funde gekommen. Dabei habe ich festgestellt, dass Carl Kühn sein Steinmetzzeichen bereits 1916 verwendet hat. Beim Bau der Kirche des Jesuitischen Exertizienhauses in Biesdorf. Damit wird meine Vermutung gestärkt, das er eine Handwerksausbildung durchlief, sich dann vielleicht auf einer Baugewerkeschule baumeisterliches Wissen aneignete, welches er durch seine Gasthörerschaft an der TH Charlottenburg vertiefte.

http://konstantinmanthey.blogspot.de/2012/08/carl-kuhns-steinmetzzeichen.html