Montag, 30. September 2013

Lamellendächer im Berliner Kirchenbau

In letzter Zeit beschäftigt mich die Frage nach dem kostengünstigen Lamellendach (auch: Zollbauddach oder Zollingerdach, aufgrund zweier Vertriebswege) im Kirchenbau in der Region des Bistums Berlin. Dessen Erfinder war der Merseburger Stadtbaurat Friedrich Zollinger. Durch die einfache Montage konnte schnell und günstig ein Dachstuhl mit Rautenstruktur an vielen Orten, durch ansässige Holzhandwerker ausgeführt werden. Oft findet sich diese Dachform nach 1930 bei Kirchen in von außen klar erkennbarer, expressiv-spitzbogiger Bauform. 
Kirchen sind zwar nur der kleinere Teil der Lamallendachbauten doch in den Zeiten der Finanzkrise und Kirchennot, nach dem 1. Weltkrieg, tauchten vermehrt Zollingerdächer auf. Bekannte Architekten, wie z. B., Hans Herkommer oder Otto Bartning, verwendeten diese Dachform für ihre Entwürfe. Ebenso nutzte der Paderborner Architekt und Gutachter des Bonifatiusvereins Max Sonnen diese Bauform. Mit dieser Bauweise konnte man bis zu 40%  Dachbaukosten einsparen. Das war für die schlechte Finanzlage der Diasporakirchen ein ausschlaggebendes Argument.
Für den Berliner Bereich formulierte Weihbischof Josef Deitmer bereits 1924 in einem Brief, was später Maxime wurde: "Der Gedanke: viele wenn auch kleine Kirchen und nicht etwa wenige grosse Dome, ist für die Grosstadt der einzig richtige."
(Brief Deitmers vom 29.9.1924 an den Generalvorstand des Bonifatiusvereins in Paderborn, bezüglich der Notkirche Carl Kühns in der Hollmannstr., St. Agnes, Kreuzberg, in: Archiv des Bonifatiuswerks Paderborn, Mappe Bln.-Mitte,
St. Hedwig, Fil. Hollmannstr.) Damit war der Druck für neue Bauvorhaben hoch.

Sonnen: Hl. Kreuz Waren
Q: Die Christl. Kunst, 29. Jg, S. 72
In der Diaspora Mecklenburgs, das zum Bistums Osnabrück zählte (bis 1929 Norddeutsche Missionen, seit 1995 zu Erzbistum Hamburg), wurden Lamellendachkirchen gebaut. In Güstrow (Mecklenburg), St. Marien, setzten die Architekten Korff und Berger sowie in Waren (Müritz), Hl. Kreuz, Max Sonnen selbst, solche Dachformen bei den Kirchenneubauten ein (beide Bauten zwischen 1928-30). 

Hier kommt es nun zur Überschneidung mit dem Schaffen des Delegatur- bzw. Diözesanbaurats Carl Kühn. Welcher sicherlich bei seinen Reisen nach Vorpommern, dem nördlichen Teil des Berliner Kirchenbereichs, auch in Mecklenburg Halt machte und sich für die dortigen Kirchen interessierte.
Für Berlin sind es mindestens vier katholische Projekte bei denen Zollingerdächer zum Einsatz kommen sollten. Bekannt sind bisher: Ein Entwurf von Guido Görres für die Notkirche in Lichterfelde, der Entwurf Max Sonnens für Lindow (Mark) sowie Pläne für Gollnow (Pommern) von August Kaufhold und Torgelow (Vorpommern) durch Hermann Bunning. Zumindest die letzten drei sind in der Kirchenbauszene wohl bekannt.



Entwurf Görres für Lichterfelde, innen und außen,
Q:  Die Christl. Kunst, 28. Jg, S. 10


















Es folgten jedoch Bauten durch andere Architekten. In der oben genannten. Reihenfolge bauten Siegfried Lukowski und Kühns Cousin Carl Anton Meckel die St. Annen Kirche (1936). In Lindow wurde durch Wilhelm Fahlbusch die Josephskirche errichtet (1931). Wobei für Gollnow ein Baumeister Krüger den Entwurf für die 1930 eingeweihte St.-Georg-Kirche lieferte (Amtlicher Führer 1938, S. 165.). 
In Torgelow hingegen baute Kühn mit der Herz-Jesu-Kirche, 1932, selbst einen seiner interessantesten Bauten. Grund hierfür war vermutlich der Tod Bunnings. Hermann Bunning starb am 22.8.1930 und hatte viele (Not-)Kirchen gebaut oder mitgebaut, sein letztes Werk war das St. Gertraudenkrankenhaus. Er schuf auch einen Grundsatzplan für die Schaffung neuer Seelsorgestellen und Kirchen in Berlin. (Vgl. Germania vom 12.9.1930). Inwieweit Kühn in Torgelow vielleicht Bunnings alte Entwürfe berücksichtigte ist nicht bekannt (Passt doch der Entwurf stilistisch eher in die Tradition Bunnings).

Herz Jesu Torgelow, Carl Kühn, 1932
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten, Foto: M. Brühe

Doch am Beispiel Lindow entfaltet sich die komplexe Gemengelage beim Kirchenbau in Berlin. Es gab viele interessierte Architekten (z.B.: Martin Weber, Hans Herkommer, Clemens Holzmeister) die ein Projekt in der Reichshauptstadt realisieren wollten, somit viel Wettbewerb bei knappen Ressourcen und strenge Leitlinien. Die teilweise durch das Bauamt und somit Kühn, den Staat oder Bischöfliche Verordnungen verfügt waren.
Aus der Korrespondenz des Gutachters beim Bonifatiusverein Max Sonnen geht hervor, dass er kurz nach dem Scheitern seiner Lamellendachidee für Lindow, Entwürfe von Josef Bachem, Wilhelm Fahlbusch und Carl Kühn zu beurteilen hatte. Dabei findet er Fahlbuschs und Kühns Beiträge künstlerisch ebenbürtig. Empfiehlt dann jedoch wegen eines Mittelganges und den, aufgrund eines auf später verschobenen Turmbaus, günstigeren Entwurf, Carl Kühn. 


Fahlbusch: St. Joseph, Lindow (Mark),
Q: Die Christl. Kunst, 29. Jg, S. 67
Warum es doch Fahlbusch wurde hat vermutlich persönliche Gründe. Immerhin hatte der Bauherr Erzpriester Röhnelt aus Neuruppin über Jahre mit ganzem Herzen und viel Kraft für einen Kirchenbau in Lindow und später den Entwurf von Sonnen mit dem Lamellendach geworben. Dieser wurde jedoch durch ein mehrfach erwähntes, jedoch dem Verfasser nicht vorliegendes Gutachten Kühns verhindert. Selbst ein beherztes Schreiben des Generalvorstandes an den designierten Bischof von Berlin, Christian Schreiber (in Meißen) schien seine Wirkung verfehlt zu haben.
Die richtigen Argumente, es sei sehr günstig, man wolle sicher kein Monopol der Lamellendachbauten in der Diaspora, jedoch auch in Köln und Paderborn greife man auf diese Dachform zurück, konnten sich nicht durchsetzen. Carl Kühn muss gute Argumente vorgebracht haben, die das junge Bistum Berlin zum weißen Fleck auf der Zollingerdächer-Kirchenlandkarte werden ließ. Ein Indiz für die hohe fachliche Akzeptanz, die Kühn in Kollegenkreisen genoss.
Andererseits brachte der Fall Lindow die Diskussion mit sich, dass Carl Kühn als angestellter Baurat eigentlich keinerlei Entwürfe ohne ausdrückliche, bischöfliche Anweisung hätte liefern dürfen (vgl. Äußerung Sonnens zum Kirchbau in Lindow, vom 27.1.1931, in Archiv des Bonifatiuswerkes, Mappe Bln-Neuruppin Herz Jesu, Fil. Lindow und Bischöfliches Ordinariat Berlin: Amtsblatt Berlin, 1930, Stück 5, S. 119, Nr. 68, Ernennung Kühns zum Diözesanbaurat). Hier nimmt Sonnen Kühn in Schutz. Er verweist darauf, dass auch der Baubeamte Wilhelm Fahlbusch ein Doppeleinkommen gehabt hätte.

In Berlin wurden nach 1930 viele preiswerte katholische Kirchen gebaut, oft durch Kühn, die vom Bonifatiusverein mit bezahlt wurden.
Inwieweit die oben aufgezeigte Diskussion Aussagen über Carl Kühns Einstellung zu modernen Bauformen im Kirchenbau zulässt, muss weiter untersucht werden. Sicher steht er nicht auf der Seite der als modern und avantgardistisch betrachteten Kirchenbauer. Doch ihn deshalb als Historist abzutun, der den Schatten seines Lehrers Christoph Hehl nicht verlässt, halte ich für falsch.
Der Pragmatiker Kühn scheint in seiner kurzen Hochzeit zwischen 1928 und 1932 zu einer „traditionellen Moderne“ (Gespräch mit Heinrich Otten, November 2011) gefunden zu haben. Die sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten in der Berliner Gegend zu orientieren hatte.

Warum er jedoch Zollingerdächer ablehnte lässt sich am ehesten mit einer althergebrachten Auffassung von Wertigkeit erklären, die er bereits 1918 postuliert (Karl Kühn, Die neuen katholischen Kirchen in Friedenau und Schöneberg, in: Zentralblatt der Bauverwaltung 1918, Hefte 71/ 72, s. Link unten).

Vielen Dank an Prof. Dr. Florian Zimmerman, München für die freundlichen Hinweise hinsichtlich der Lamellendächer.

Externe Links:
zu den Kirchen in Güstrow und Waren:

zu dem Artikel Kühns von 1918:

zum Zollingerdach:

Literatur zum Zollingerdach:
Florian Zimmermann (Hg.): Das Dach der Zukunft. Zollinger Lamellendächer der 20er Jahre, Ausstellungskatalog, München 2003

Donnerstag, 26. September 2013

Aus dem Leben des ersten Diözesanbaurates 2

zeigt den 1. Teil dieser Serie

Bemerkenswert erscheint mir bei Kühn, dass seine bereits 1918 in der Tradition Hehls benannte Auffassung ein Architekt habe sich um alle Belange am Bau zu kümmern vom Entwurf, über die Einrichtung bis zur Abrechnung auch für sein Privatleben voll zu traf. So habe er auch viel für die Inneneinrichtung gestaltet. Sein Sohn erinnert sich aber auch an alte Möbel, wie einen schweren Eichentisch und einiges an historischer oder historistischer Ausstattung.
Hingegen war im Hause Fahlbusch fast alles durch Wilhelm Fahlbusch zeitgenössisch gestaltet. Ein Wohnzimmer nach dem Goldenen Schnitt mit modernen Möbeln, Kunst von befreundeten Zeitgenossen,
die eher zur Avantgarde zählten (zumindest im Bereich Kirchenkunst) wie Otto Hitzberger.

Abendmahl von Schelhasse (1930er) an der Chorwand von St. Michael, Wannsee (Fahlbusch, 1928)
Foto: K. Manthey, 2013


War Kühn also doch der Historist im Schatten Hehls? Dagegen habe ich länger versucht anzugehen.
Interessant ist auch, dass dem jungen Carl Ernst stehts diese komischen Rüstungen auffielen. Es handelte sich dabei wohl um Mitbringsel seines Großonkels  Klemens Wilhelm Jacob Meckel, der als preußischer General maßgeblich beim Aufbau eines modernen japanischen Heeres half. Für Ihn baute C.A. Kühn unter Federführung seine Cousins Zaar das Herrenhaus Siebeneichen am Teltowkanal in Lichterfelde.
Wir merken Familienbande überall....



Fortsetzung folgt...

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 19

Aus: Pausbuch II, S. 4, Ausschnitt, Studie zu Proportionen,
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Mittwoch, 25. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 18

Aus: Pausbuch II, S. 8, Ausschnitt, Skizzen von Beschlägen,
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 17

Aus: Pausbuch II, S. 88, Ornamentstudie 2,
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 16

Aus: Pausbuch II, S. 90, beschriftete Ornamente,
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 15

Aus: Pausbuch II, S. 88, Kerzenständer,
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 14

Aus: Pausbuch II, S. 96, Säulenstudien
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 13

Aus: Pausbuch II, S. 84, Thronender Christus,
beschriftet: "Romanisch"
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Aus dem Leben des ersten Diözesanbaurates 1

Wie bereits hier erwähnt, konnte ich dank viel Unterstützung den Sohn Carl Kühns kennenlernen.
Der mittlerweile hochbetagte und sehr lebendige Carl Ernst Kühn, Jahrgang 1918, konnte einiges zum Umfeld berichten.
So wusste er zu erzählen, dass sein Vater, den er den "alten Herren" nennt (Carl Anton Kühn war zur Geburt des Sohnes 45 Jahre alt), zu Hause vor allem seine Ruhe haben wollte.
Frühs fuhr er zu Arbeit, zu erst in sein privates Architektenbüro später (ab 1926/1930) ins Ordinariat.
Dabei hatte er einen Chauffeur, denn selber fahren konnte Carl Kühn senior nicht.

Im Gegensatz zu Wilhelm Fahlbusch, dessen jüngster Sohn Johannes von viel Besuch durch Kollegen und Künstler (Schellhasse, Hitzberger u.a.) zu Hause berichtete, kam bei Kühns selten Besuch. Lediglich Domkapitular Dr. Georg Banasch besuchte Kühns öfter. Er und der Diözesanbaurat schienen auch befreundet gewesen zu sein.
Banasch ist es dann auch, der Requiem und Beerdigung Kühns als Zelebrant in der Anwesenheit des Berliner Bischofs Konrad im Sommer 1942 feiert. Banasch ist vermutlich auch der Vorgesetzte Kühns und nach 1945 mit dem Wiederaufbau der Hedwigskathedrale beauftragt. Bereits beim Umbau zur Kathedrale (1930-1932) durch Clemens Holzmeister und Carl Kühn spielte Banasch eine wesentliche Rolle.

Fortsetzung folgt....

Eintrag zu Fahlbusch auf dieser Seite
und etwas über Kühn und Holzmeister
sowie noch vieles mehr auf diesem BLOG

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 12

Aus: Pausbuch II, S. 60, Schriftstudie,
beschriftet: "1480"
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(erneuert: 30.12.2014)



Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 11


Aus: Pausbuch II, S. 84, Thronende Madonna,
beschriftet: "Romanisch"
Foto: Th. Landrock,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(erneuert: 30.12.2014)



Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 10

Dies ist Post 101. Jetzt wird es einmal bunt.

Aus: Pausbuch II, S. 92, Fensterstudien 1,
Foto: Th. Landrock, Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)


Danke auch an die Facebookredaktion von erzbistumberlin.de
fürs posten!

https://www.facebook.com/ErzbistumBerlin



Montag, 23. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 9

Auch wieder passend zu aktuellen politischen Lage, wer bekommt den Kranz?

Aus: Pausbuch II, S. 32, Detail, mittelalterliche Szene 2,
Foto: Th. Landrock, Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2014)

Sonntag, 22. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 8

Aus: Pausbuch II, S. 32, Detail, mittelalterliche Szene,
Foto: Th. Landrock, Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(neu: 30.12.2012)




Passend zum Wahltag: Wer mit wem?

Samstag, 21. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 7

Aus: Pausbuch II, S. 71, Beichtstuhl?,
Ob es sich um einen Entwurf für einen realisierten Beichtstuhl handelt ist nicht bekannt.
Foto: Th. Landrock, Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(erneuert: 30.12.2014)

Freitag, 20. September 2013

Vortrag 22.10.2013 um 17 Uhr in Königswusterhausen

Dank meinem Unterstützer Norber Seyer gibt es wieder einen Vortrag zu einer Kühnkirche, St. Elisabeth in Königswusterhausen beim Heimatverein Königswusterhausen.
Nähere Informationen auf der Homepage unter Veranstaltungen oder Aktuelles:
http://www.heimatverein-kw.de/

Kopie des Orginalplanes von 1937, erstellt 1974,
Q: PfA St. Elisabeth Königs Wusterhausen
(erneuert: 30.12.2014)


Titel des Vortrags: „Die katholische Kirche St. Elisabeth“ 

Das Referat wird jedoch nicht allein von mir bestritten sondern in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Familienforscher Norbert Seyer. Er spricht zur Gemeindegeschichte ich zu Carl Kühn.

Wer Zeit und Lust hat, herzliche Einladung!
Ich freue mich schon.

Familienangelegenheiten

Dank dem Sohn von Carl Kühn sind mir nun neue Namen bekannt. Dankenswerterweise hat der Familienforscher Norbert Seyer nun wieder die Arbeit aufgenommen und es wird weiter ermittelt. Dabei geht es um die Zeit vor 1900 und die Familie Carl Anton Kühns. Natürlich gibt es Neuigkeiten zuerst hier....


Mittwoch, 18. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns 6


Aus: Pausbuch II, S. 89, Ornament Stein oder Metall, Foto: K. Manthey,
Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn
(erneuert: 30.12.2014)







Dienstag, 17. September 2013

Montag, 16. September 2013

Familienalbum - ein Bild von Carl Kühn

Nach einem spannenden Wochenende, an dem ich die Familie Kühn kennen lernen durfte, bleiben viele Eindrücke, Geschichten und diese Foto aus dem Familienalbum. Nach seiner Kriegsgefangenschaft in Ägypten verließ Carl Ernst Kühn Berlin für immer. Einige Fotos und ein Skizzenbuch des Vaters nahm er dabei mit.


Buddeln am Strand von Travemünde, o.J., (zw. 1929 und 1932), abgebildet v. l. n. r.:
Marianne Kühn (1919-1945), Carl Anton Kühn (1873-1942) und Carl Ernst Kühn (*1918)
Bildausschnitt; Q: Familienbesitz Kühn
(wieder: 30.12.2014)


Das gezeigte Bild stammt von einem Familienurlaub an der der Ostsee


Nach Aussage von Carl Ernst Kühn fuhr die Familie öfter an die Ostsee, was für Berliner nicht ungewöhnlich war. Anhand dieses Bildes kann davon ausgegangen werden, dass die früher hier veröffentlichten Bilder, wirklich Carl Anton Kühn, den ersten Berliner Diözesanbaurat zeigen.

Foto der Bauherren von Heilige Familie, veröffentlicht: 27.10.2012
Foto zur Grundsteinlegung in Buchholz 1937, veröffentlicht: 5.8.2012


Vielen Dank an die Familie für die zur Verfügungsstellung!

Donnerstag, 12. September 2013

Auf dem Weg zur Familie Carl Kühns

Morgen mache ich mich auf den Weg nach Süddeutschland. Dort werde ich dem Sohn Carl Kühns treffen und dessen Familie. Ich freue mich sehr auf die Begegnungen. Bald gibt es dann hier die ersten Ergebnisse.

Link zum Blogartikel über den verloren geglaubten Sohn

Dienstag, 3. September 2013

Aus den Skizzenbüchern Carl Kühns

Lange war Arbeits- und blogpause, nun kann ich jedoch einige Zeichnungen aus dem Nachlass
Carl Kühns hier präsentieren.
Herzlichen Dank an die Familie! Hier gleich eine sehr besondere Skizze:


Mönch, o.J., Q: Familienbesitz, NL Carl Kühn, Foto: Th. Landrock
(erneuert: 30.12.2014)