Dienstag, 23. September 2014

Weiterer Kühnentwurf entdeckt

Auch für die Kirche in Finow reichte Diözesanbaurat Kühn laut Chronik einen Entwurf ein.
Umgesetzt wurde der Bau von Josef Bachem, nicht die erste Konkurrenz der Beiden.
Ob Ähnlichkeiten zu Wilhelm Fahlbuschs St. Josef in Lindow (Mark) von 1931 zufällig sind?

Kirche Theresia von Liseux, Finow, 1934 von Josef Bachem

Mittwoch, 10. September 2014

Arbeitsmonat 6: Raus, zu den Kirchen

heute war Wandertag und da habe ich mir mal die in der nähe liegenden Kühn-Kapellen angeschaut.
Nämlich Heilig Geist in Lychen (1934) und Heilig Kreuz in Mildenberg (1937).

Lychen (Hohenlychen)

Mildenberg

Samstag, 6. September 2014

Arbeitsmonat 5: Revision und Biografie

In den letzten Beiden Tagen habe ich meine sechs Notizbücher ausgewertet und heute mit der Arbeit am biografischen Teil begonnen. Nach 10 Seiten ist das Ende noch nicht erreicht. Spannend was alles wieder zum Vorschein kommt.

Freitag, 5. September 2014

Arbeitsmonat 4: Fundsache Arbeitsschutz

In der Weimarer Zeit wurde im preußischen Zentralblatt der Bauverwaltung für Arbeitssicherheit geworben.
Mit ziemlich schönen Illustrationen, wie ich finde. Die Grundlage für den Umgang mit Elektrizität.

Q: ZBBauverw, 1927
Wie man sieht wälze ich gerade historische Zeitschriften zum Thema Bau, Kirchenbau u.ä..

Dienstag, 2. September 2014

Arbeitsmonat 2: Hedwig

Heute habe ich vieles sortiert und gesichtet, dabei auch folgendes Bild der Kathedrale gefunden:

Die Hedwigskirche, von der Propstei aus gesehen
vermutl. vor 1928
Q. bildindex.de / Foto Marburg

Montag, 1. September 2014

Arbeitsmonat 1: Leipzig

Für den September habe ich mich zum Schreiben zurück gezogen. Derzeit sichte ich zur Vorbereitung liegengebliebenes Material. Dabei bin ich bei weiteren Recherchen auf einen Artikel aus der Leipziger Volkszeitung gestoßen. 

Q: http://www.friedhofsspaziergang-leipzig.de/pictures/0000000059-01.jpg

Hier geht es um ein Grabmal, bei dem Carl Kühn mit dem Bildhauer Josef Limburg zusammengearbeitet hat. Beide kannten sich spätestens aus dem Projekt von Christoph Hehl in Zehlendorf. Hier baute der Professor mit seinem Assistenten Kühn die Kirche Herz Jesu (1908), für die Limburg die "Zehlendorfer Madonna" nach der Idee Hehls lieferte. Die wiederum Vorbild des Leipziger Stückes wurde. Denn diese Madonna aus Herz Jesu hatte mittlerweile deutschlandweit Bekanntheit erlangt. War sie doch das katholische Gegenstück zur als gotteslästerlich empfundenen "Preußischen Madonna" von Fritz Schaper (1897), welche wiederum Königin Luise mit Kind auf dem Arm zeigt.
Die Arbeit auf dem Leipziger Süd-Friedhof ist außerdem die einzige nachweisliche Arbeit Carl Kühns in Sachsen. Sicherlich war in ihrer Entstehungszeit um 1923 jede Aufgabe willkommen. Waren doch die Arbeitsverhältnisse aufgrund der wirtschaftlichen Krisen alles andere als rosig.
In dem o.g. Artikel wird Kühn als Regierungsbaumeister betitelt, sollte er wirklich diesen Titel getragen haben, würde dies staatliche Prüfung und Anstellung voraussetzen und Auskunft über seine Ausbildung geben. Mal sehen ob sich hierzu noch etwas findet.