Dienstag, 25. August 2015

Hermann Bunning zum 85. Todestag

Am 23.8.1930 verstarb Hermann Bunning. Mit folgenden Beiträgen soll an dieser Stelle an Ihn erinnert werden:

St. Petrus, 1908 fertiggestellt, nach Plänen von P. Ludgerus Rincklake OSB,
Bauleitung vor Ort Hermann Bunning
Ein Vorbild scheint Chorin zu sein.
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten, Slg. Brühe


Artikel über Bunning, Dezember 2014 (intern)
Beitrag zur St. Petrus-Kirche im Berliner Wedding (extern)



weitere folgen...

Montag, 17. August 2015

Presseschau zur Ausstellung "St. Hedwig im Wandel"

Neben einem Beitrag im "Tag des Herrn" vor ein paar Wochen (s. hier),
einem Artikel bei "kath.net" (Link zu dem Artikel),
kam nun auch ein Beitrag zu der Ausstellung in  "Bauwelt" (Hier link zur Online-Vorschau).

Foto aus der Zeit vor 1989
Q: PfArchiv St. Hedwig

Noch bis 6.9. zu besichtigen, ist die Bilderausstellung: St. Hedwig im Wandel.

Am 19.8. gibt es einen Gesprächsabend mit Dr. Jan Krieger und 
am 26.8. die letzte Kuratorenführung mit mir (Konstantin Manthey).

Details und Modalitäten:
Hier geht es zum ausführlichen Programm.

Samstag, 15. August 2015

Mariä Himmelfahrt Zehdenick (fast 114 Jahre)

Heute ist Mariä Himmelfahrt, Maria Assunta, ein Fest, das zuerst von syrischen Christen im 4. Jahrhundert begangen wurde. Noch heute feiern Christen im Süden Deutschlands sowie in Österreich eine 30tägigen Festzeit mit Prozessionen. Darin liegt das Fest Mariä Geburt (8.9.) und als Abschluss am 12.9. Mariä Namen.

Im heutigen Erzbistum Berlin gibt es 6 Kirchen und Kapellen mit diesem Titel (Kladow, Gransee, Schwedt, Fehrbellin, Hoppenwalde und Zehdenick) . Zu Zeiten Kühns sind mir fünf bekannt (Charlottenburg, Schwedt, Fehrbellin, Hoppenwalde und Zehdenick).

Aussenansicht
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten EBO


Die Kirche in Zehdenick soll hiermit vorgestellt werden. Bereits am 15.9.1901 geweiht ist sie fast 114 Jahre lang in Nutzung. Seit 2003 ist die dortige Gemeinde mit Herz Jesu Templin fusioniert.
In nunmehr 1300 km² Gebiet leben ca. 1100 Katholiken mit vier Gottesdienstorten (drei davon Kirchen von Carl Kühn: Lychen, Mildenberg und Templin).

Die Mariä-Himmelfahrt-Kirche ist die älteste. Ein schlichter einschiffiger, neuromanischer Backsteinbau mit Portalturm. Der Architekt war Wilhelm Daßler aus Oranienburg von ihm sind zwischen 1894 und 1901 noch drei weitere Kirchen bekannt. Das sind Herz Jesu, Oranienburg (1894/95),  St. Joseph, Velten (1895/96), St. Heinrich, Wittenberge (1897/98) und die in Zehdenick. Alle vier sind nicht nur zeitlich sondern auch stilistisch und baulich sehr nah beieinander. Alle vier gingen einmal, meines Wissens nach, auf die Katholische Pfarrei in Reinickendorf zurück.

Unter Pfarrer Krus (1924-37) erhielt Mariä Himmelfahrt eine Kreuzigungsgruppe aus der Zeit um 1600. Diese stammte aus dem Erfurter Raum und ist bis heute erhalten. 1937 wurde auch die Kapelle in Mildenberg geweiht.

Innenraum, nach 1924, auffällig die Empore die auch über beide Seiten geht.
Q: Kirchenarchiv Mariä Himmelfahrt, Zehdenick
Als in der Zehdenicker Gegend die Ziegeleien und Torfstiche aufkamen wuchs die Binnenschifffahrt und auch die Gemeinde an. Zuvor gab es bereits Katholische Kapellen in Templin oder Lindow. Auch die hohe Anzahl von katholischen Saisonarbeitern aus Polen war ein Grund für die Einrichtung einer Kapelle (ca. 1894). Gleich darauf gründete sich ein Kirchbausammelverein auch ein Grund für das relativ schnelle Erreichen des Zieles: Eine eigene Kirche (1901). In den 1930er hatte die Gemeinde 1500 Mitglieder.

Innenraum nach der Umgestaltung durch Karl-Heinz Benndorf, nach 1965
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten EBO
Interne Links:
Die Kapellen in Lychen und Mildenberg von Carl Kühn
Kolorierte Entwurfsskizzen zu Mildenberg
Eine weitere Kirche mit dem Titel Mariä Himmelfahrt in Hoppenwalde

Externe Links:
Der Artikel zum Hochfest Mariä Himmelfahrt beim Ökumenischen Heiligenlexikon

Dienstag, 11. August 2015

108 Jahre Kapelle in Kremmen

Heute stelle ich einmal eine kleine, unscheinbare Kapelle vor. Vor genau 108 Jahren wurde die erste Kapelle im Missionshaus Kremmen benediziert. Das erste Patrozinium von damals habe ich nicht gefunden, doch die vielen Herz-Jesu-Darstellungen aus der Bauzeit, im Inventar, können ein Hinweis auf eine damals typische Herz-Jesu-Kapelle sein.

Der Gebäudekomplex von Außen, Aufnahme aus den 1990er Jahren, Foto: M. Brühe
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten EBO, Slg. Brühe)

Auf der Seite der Gemeinde im Internet findet man folgendes zur Geschichte:
"Die erste Hl. Messe wurde bereits am 4.1.1863 für in Kremmen stationierte katholische Soldaten gehalten.Anfang des 20. Jahrhundert beschloss der Kirchenvorstand von Velten den Kauf des Grundstücks und errichtete hier 1906-07 nach Plänen von Baumeister Sittel ein "Missionshaus" mit Wohnungen, in dem auch ein "Betsaal" benediziert werden konnte.Vor allem wegen der Seelsorge im Lungen-Sanatorium in Sommerfeld wurde Gerhard John (1935-37) als erster eigener Geistlicher angestellt, die Gemeinde wurde zum 1.12.1935 mit etwa 400 Katholiken selbständig."(Q: Kapelle Chritus König, unter: http://www.kath-kirche-hennigsdorf.de/kapelle-kremmen-1.html )

Seit dem 31.10.1937 hat sie das Patrozinium Christus König - zu der Zeit dann sehr beliebt. Die heutige Kapelle wurde 1957 angebaut. Ein selbständiger Kirchenbau wurde von behördlicher Seite nicht gestattet. Der Innenraum ist schmal und kastenförmig, der Altarbereich um eine Stufe erhöht. Von einer Seite wird der Raum durch 6 farbige Glasfenster, von Johannes Römer, Leipzig, belichtet. Pastoral wird die Gemeinde von Hennigsdorf (Hll. Schutzengel) betreut. Am Samstag gibt es dort mindestens wöchentlich eine Vorabendmesse.

Die Kapelle von Innen,  Foto: M. Brühe
Q: Bildarchiv der Kunstbeauftragten EBO, Slg. Brühe)
Für mich ist Kremmen ein typisches Beispiel für die Berliner Region. Hier wurde aus einem Provisorium eine  Dauerlösung. Auf viele weitere Jahre - Christus König Kremmen!

Interner Link zu weiteren Blog-Beiträgen zum Thema Christus König

Sonntag, 9. August 2015

Fundstück St. Hedwig 1952

Hier eine kurz Meldung aus dem Schreibsommer, ich bin fleißig. 
Garniert wird dieser Post mit einem schönen Fundstück aus dem Pfarrarchiv St. Hedwig. 
Ein Bild der (Wiederauf-)Baustelle im Herzen der Stadt.

Eingerüstete Kathedrale - gut erkennbar die Reste der alten Sakristei von Holzmeister (Putzbau).
(Bild von 1952, Q: PfArchiv St. Hedwig)
Übrigens bis zum 6. September gibt es noch die kleine Bilderaustellung "St. Hedwig im Wandel" über die Baugeschichte der Kirche. Am 26.8.2015 findet um 19 Uhr die letzte Kuratorenführung statt.

Auf kath.net ist ein Bericht von Dr. Tobias Klein erschienen, der bei der letzten Führung dabei war und sich auch auf die Führung bezieht: http://kath.net/news/51601