Sonntag, 30. Oktober 2016

Ein Abend in St. Pius - SEIN. ANTLITZ. KÖRPER

Heute kamen Dinge zusammen, die besonders sind. Die in die zweite Reihe der DDR-Baurealität geratene St. Pius-Kirche (interner Link zu hist. Bild) im westlichen Berliner Friedrichshain. Einst die in Stein gebaute Gründerkraft ihres Vaters, des fast vergessenen Berliner Aufbaupfarrers Wilhelm Frank, war einmal mit dem höchsten Kirchturm der boomenden Reichshauptstadt ausgestattet. Jetzt wissen nur noch wenige das 1,5 km vom Alexanderplatz entfernt eine neugotische Großkirche liegt. Noch schlummert sie dahin, so kam es nur gelegen, dass im Rahmen der Reihe SEIN.ANTLITZ.KÖRPER nun hier zeitgenössische Kunst auf Kirche traf - Werke in all ihrer hässlichen Aktualität und eine Kirche deren Innenraum derzeit noch eher schäbig ist.

Blick in die Ausstellung (Werke von Julia Krahn im "Seitenschiff")

Sonntag, 9. Oktober 2016

Bildfund: St. Hedwig vor 1930

Für die Zeit vor der Umgestaltung zur Kathedrale durch Clemens Holzmeister und Carl Kühn gibt es nur wenige Bilddokumente. Die vier bisher bekannten farbigen Ölbilder geben trotz ihres pasteusen Farbauftrages und der dadurch naturgemäß geringen Detailgenauigkeit einen wunderbaren Eindruck von der (neu-)barocken Zentralkirche in Berlins Mitte. Besonders die Farbigkeit im Inneren wurde in den Fassungen danach reduziert.
Hier ein Bild von R. Lorenz, es befindet sich derzeit im Besprechungsraum der erzbischöflichen Kanzlei, dort konnte ich es vor Kurzem in guter Qualität fotografieren.

St. Hedwig, Seitenblick auf den Hochaltar, R. Lorenz, um 1910
Foto: K. Manthey
Link zu einem Bild der ersten Kathedrale von Holzmeister un Kühn nach 1932 (intern)

Freitag, 7. Oktober 2016

Vortragseinladung XII - Carl Kühn, am 13.10.2016

Herzliche Einladung zu einem Vortrag von mir, dieses Mal behandle ich mein Kernthema:



Titel des Vortrages:

Carl Kühn (1873-1942) -Leben und Wirken des ersten Berliner Diözesanbaurates



am 13.10.2016, um 20 Uhr, bei der Kolpingfamilie St. Augustinus, in der Dänestraße 17/18, 
10439 Berlin (Kolpingraum, 2. Hinterhof).